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Friedhofsarkade Reischach – Riscone (BZ)

Adeguamento Liturgico

Jahr: 2006
Material: Calacattamarmor, Nussholz
marmo Calacatta, legno noce
Liturgist: Pater Ewald Volgger
Architektur: Arch. Georg Niederwieser
Pfar: Pfarrer Anton Stoll

Die Friedhofsarkade zeigt eine geöffnete Tür, die ins Licht führt. Auf den Türflügeln sind drei Frauen und eine Engelsgestalt zu sehen (vgl. Lk 24; Mt 28). Die Darstellung verweist auf Christus, den Herrn, der sich als Tür zum Leben bezeichnet hat (vgl. Joh 10,9). Nach seinem Tod macht er sich erfahrbar als der Auferstandene; die drei Frauen geben diese Erfahrung weiter. Seither lebt diese Erfahrung als Trost und Zuversicht für alle, die dem Tod anheimgestellt sind. Christus ist durch die Treue des Vaters aus dem Tod genommen worden; auf diese Treue zählen auch die Menschen, die vom vertrauen in den Herrn geprägt sind. Eine Stele in der Arkade ermöglicht das Ablegen eines liturgischen Buches während der Verabschiedungsliturgie. Auf der Marmorstele ist der Schriftzug „Ich bin die Tür“ eingearbeitet. Wer dem Tod im christlichen Sinne begegnet, weiß um das Geheimnis des Durchgangs vom Dunkel zum Licht, von der Trauer zur Freude, vom Tod zum Leben.

Pater Ewald Volgger OT

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